Unser Zyklus

Inspiriert durch eine liebe Freundin möchte ich euch heute ein wichtiges Thema aufgreifen.

 

Unser Zyklus. Fast jede Frau kennt ihn und hat sich damit mal beschäftigt. Aber die wenigstens wissen wirklich etwas über ihren Zyklus.

 

Dabei ist das Thema so wichtig. Denn es begleitet uns den größten Teil unseres Lebens.

 

Von uns wird erwartet, dass wir immer funktionieren, egal wie es uns geht. Dabei wäre es so viel entspannter, wenn wir zyklisch Leben würden.

 

Unser Zyklus lässt sich ganz gut einteilen. In 4 Phasen: Frühjahr, Sommer, Herbst und Winter.

 

Wenn die Blutung aufhört, kommt der Frühling. Alles erwacht wieder zum Leben und wir werden kraftvoller. Neue Projekte können beginnen.

 

Dann kommt der Sommer, die Zeit um den Eisprung. Du bist in deiner Kraft, Projekte können weiter getrieben werden, aber auch die Geselligkeit ist in dieser Zeit ganz groß.

 

Jetzt kommt der Herbst, langsamer Rückzug. Die Projekte können nun beendet werden. In dieser Zeit sind wir oft sehr kreativ. Aber wir werden auch langsamer und ruhiger. Nun sollte nichts Kräfte zerrendes begonnen werden.

 

Und dann kommt der Winter. Stille, Rückzug. Die Zeit der Menstruation. Wir sollten nichts beginnen oder weiter bringen. 5 mal grade sein lassen und uns Ruhe gönnen. Kraft tanken für die nächste Runde.

 

Auch die Ernährung können wir entsprechend dem anpassen.

 

Während des Menstruation helfen uns gesunde Fette, Wurzel- und Knollengemüse. Vitamin A unterstützt die Leber bei der Verarbeitung der Hormone.

 

Um Blähungen zu vermeiden, sollten wir Gemüse kochen und auf Salz verzichten. Außerdem hilft uns Magnesium bei Krämpfen und Migräne. Dieses finden wir in Nüssen, Kürbiskernen und vollkornhaltigen Lebensmitteln.

 

1.Zyklushälfte: Unser Körper arbeitet für eine eventuelle Schwangerschaft vor. Das FSH bewirkt die Reifung eines Follikels. Probiotische Lebensmittel helfen nun die Hormone besser zu verarbeiten, z.B. Sauerkraut, Brokkolisprossen.

 

Um den Eisprung herum brauchen wir Ballaststoffe und Antioxidantien. Buntes Obst, Gemüse mit viel Kalzium wie Brokkoli, Rucola und Fenchel helfen uns nun bei der Verarbeitung der Hormone.

 

Ab dem Eisprung sollten wir auf rotes Fleisch oder Milchprodukte verzichten.

 

2.Zyklushälfte: Vitamin B-haltige Nahrung hat einen positiven Einfluss auf unsere Stimmung. Ist keine Schwangerschaft eingetreten bewirkt die Rückbildung des Gelbkörperhormons einen Hormonmangel. Das kann auf die Stimmung drücken.

 

Vitamin B unterstützt die Entstehung von Serotonin und Dopamin. Viel davon finden wir in Haferflocken, Roggenbrot, in Hülsenfrüchten und grünem Blattgemüse. Über säuernde Lebensmittel sollten wir nun meiden. Safran gilt als Wunderwaffe gegen PMS-Symptome.

 

Ganz wichtig ist es auch sich mit der Monatshygiene auseinander zu setzen. Die Blutung gehört zu uns und uns soll es damit gut gehen.Es gilt also genau zu prüfen, wie wir die Menstruation am besten begleiten können. Mit welchen Hilfsmitteln. Und da gibt es eine ganze Menge: Tampons, Menstruationstassen, Binden.

 

Von jedem Hilfsmittel gibt es tausend Ausführungen. Ich benutze eine Menstruationstasse und waschbare Binden und möchte diese nie wieder missen. Ihr solltet euch aber gut informieren und für euch entscheiden, was euch gut passt.

 

Eine liebe Freundin von mir hat sich eine kleinen Menstruationsaltar aufgebaut. Sie hat sich Kerzen aufgebaut in einer schönen Schale, frische Blumen dazu. Und möchte sich noch Affirmationskarten dazu stellen. Eine schöne Idee. Eine kleine schöne Erinnerung jeden Tag, dass ihr Göttinnen seit und euch Ruhe gönnen dürft.

 

In Liebe,

Sandra

 

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