Geburtsverarbeitung

 

 

 

 

Meine erstes Geburtserlebnis war alles andere als schön. Eine lange Geburt, mit Geburtsstillstand und sekundärem Kaiserschnitt. Herabwürdigendes Personal und ein schlechter Start auf der Wochenbettstation.

 

 

 

Durch all dies hatte ich eine Wochenbettdepression. Diese habe ich mit einer Therapeutin aufgearbeitet.

 

 

 

Die Geburtsverarbeitung wird auch ein Aspekt meiner Arbeit sein.

 

 

 

Wodurch kann ein Geburtstrauma entstehen?

 

 

 

-Durch eine schwere, lange Geburt

 

-Geburtskomplikationen und dadurch notwendige Interventionen (Saugglocke, Notkaiserschnitt)

 

-Gewalt unter der Geburt

 

-Frühgeburt

 

 

 

Durch alles was während der Geburt geschieht kann es zu einem Kontrollverlust kommen. Man kann aus seiner eigenen Gebärkraft gerissen werden.

 

 

 

Eventuell fühlst du dich schuldig für all das was passiert ist.

 

 

 

Folgen eines Geburtstraumas

 

 

 

Du fühlst dich schuldig für das was passiert ist. Eventuell kannst du dich als Mutter und auch als Frau nicht mehr annehmen.

 

Die Bindung zu deinem Kind ist gestört und die Mutterliebe fühlt sich nicht so an, wie erhofft.

 

Dies kann auch zu einer Wochenbettdepression führen.

 

 

 

Kann auch dein Kind ein Geburtstrauma haben?

 

 

 

Ja, definitiv. War die Geburt für dich traumatisierend, war sie es auch für dein Kind.

 

Meine Tochter hat zum Beispiel immer die Aufmerksamkeit umgelenkt, sobald wir über die Geburt sprachen. Sie wurde dann unruhig und nervös. Berührungen am Kopf mochte sie gar nicht und wand sich da immer raus.

 

 

 

Geburttraumen bei Kindern zeigen sich z.B. durch starke Schreiphasen (Schreibabys). Babys benutzen das Schreien, um den Stress bei der Geburt abzubauen.

 

 

 

Die Erfahrung bei der Geburt wird von dem Baby gespeichert. Nachfolgende Situationen können diese Erfahrungen wieder hervorrufen, wie z.B. Panik, Angst, Ohnmacht.

 

 

 

Oft haben diese Kinder viele Ängste, z.B. Angst im Dunkeln, Trennungsangst, Berührungsempfindlichkeit. Eine Nabelschnur um den Hals könnte zu Erstickungsangst geführt haben und dadurch Berührungen am Hals quasi unmöglich machen.

 

 

 

 

 

Therapiemöglichkeiten mit mir?

 

 

 

„Ich bin keine ausgebildete Psychologin und ersetze nie den Besuch bei einem Arzt oder einer Hebamme.“

 

 

 

Ich helfe dir im Coaching dein Erlebnis dir bewusst zu machen.

 

 

 

Wir finden her raus, was dir gefehlt hat und was du benötigt hättest.

 

 

 

Über geführte Meditationen erleben wir die Geburt gemeinsam noch einmal und machen Gefühle bewusst und lösen diese auf.

 

 

 

Wir werden dein Selbstbewusstsein wieder aufbauen und dich in deine ureigene Kraft bringen.

 

 

 

Ich zeige dir Möglichkeiten zum stärken der Bindung zu deinem Kind auf: z.B. Babymassage, Babyheilbad.

 

 

 

Mit Reiki können wir das Geburtserlebnis integrieren, deine Selbstheilungskräfte aktivieren und die Hormone in Einklang bringen.

 

 

 

Auch deinem Kind können wir Möglichkeiten der Verarbeitung aufzeigen. Durch Babymassage stärken wir eure Bindung und sensibilisieren es für Berührungen. Ihr könnt euch über das Geburtserlebnis unterhalten, vielleicht mag dein Kind etwas dazu erzählen.

 

 

 

Da bei der Geburt oft der Partner dabei ist, kann es auch möglich sein, dass dieser auch traumatisiert wurde. Ihr dürft dann entscheiden, ob er auch behandelt werden möchte.

 

 

 

 

 

 

 

Ein Geburtstrauma ist eine schlimme Sache und ihr seit keineswegs alleine mit euren Gefühlen. Sie dürfen da sein und sie sind jederzeit berechtigt.

 

 

 

In Liebe,

 

eure Sandra

 

 

 

 

 

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